Go and get a life – Respekt im Netz

Verfolge mich auf bloglovin Gepostet von Chrissi Am 18. März 2014 «
Kategorie: Aktuell,Gedanken,Website
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“Meine Welt besteht nur aus Piercings, Tattoos und Glitzersachen. Ich habe keinen Bock zu arbeiten. Ohne meinen Mann bin ich ein Nichts. Ich sollte der Maus die Ohren anlegen lassen. Ich sollte kein weiteres Kind bekommen, wenn ich nicht vorhabe, zu stillen. Kunstnägel sind sinnlos. Ich jammere über Dinge, die zu teuer sind. Die Maus wird von mir nichts für die Zukunft lernen. Ich habe keinen Bock, dass mich jemand vermittelt und verzichte auf Geld. Mein Kind spricht nicht, weil ich sie nicht fördere. Ich beschäftige mich nicht mit meinem Kind. Kein iPhone 5s, das 5c reicht auch. Mein Kind trägt nur Pink und sollte sich für mich schämen, weil ich nicht mehr habe, als einen Schulabschluss. Ich sollte nachts oder frühmorgens arbeiten. Ich schäme mich für mein Kind, wenn ich nicht sage, ob sie geplant oder ungeplant war.”
Dies ist nur ein Bruchteil der Kommentare, die mir anonym geschrieben werden. Würdet ihr einen Menschen draußen auf der Strasse in die Augen blicken und einen dieser Sätze ins Gesicht sagen? Menschen, die ihr gar nicht kennt, mal flüchtig irgendwo gesehen habt? Oder stellt euch vor, euch würde man solche oder ähnliche Dinge an den Kopf werfen. Schönes Gefühl, nicht?

Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass ich ein kleines bißchen von meinem privaten Leben im Internet preisgebe. Ich poste, was wir essen, ob wir auf den Spielplatz oder shoppen gehen. Ich sage, wie alt ich bin, wie ich heiße und ob ich Tattoos habe. Ich twittere, teile Fotos auf Instagram und blogge Auszüge aus meinem Leben.
Dennoch gibt es Grenzen.
Wenn ich ein Burger Foto poste, heißt es, dass wir nur ungesund essen? Wenn ich die Maus in Rosa kleide, bedeutet es, dass sie keinerlei andere Farben trägt? Darf man nur schwanger werden, wenn man vorhat, zu stillen? Nur weil ich derzeit nicht arbeite, werde ich es niemals tun? Ein paar Piercings und die Liebe zu Tattoos bedeuten, dass ich nichts anderes im Kopf habe?

Auch wenn man oft präsent ist, dies ist ein Bruchteil meines Lebens. Ein kleiner Bruchteil. Und viele Anonyme nehmen sich das Recht raus, so zu tun, als wissen sie alles. Kotzen ihre Schimpfwörter, Anschuldigungen und Beleidigungen auf eine Plattform und fühlen sich im Recht. Klar, ist ja auch leicht gemacht, mal eben ein paar Wörter getippt, Urteil gebildet, fertig. Aber bitte beantwortet mir eins: Was bezweckt ihr damit? Dass ich von morgens bis Abends mit meiner Tochter das ABC pauke, alles stehen und liegen lasse und jetzt und sofort arbeite, mich nie wieder tattoowieren lasse und Glitzer ab jetzt ignoriere?

Wenn man sich dafür entscheidet, zu bloggen, mit fremden Menschen Dinge zu teilen, dann ist man sich auch darüber bewusst, dass es nicht immer nur von jeder Seite Zurufe gibt. Jede Person auf dieser Welt hat seine eigene Meinung und das ist super so. Wenn jemand konstruktive Kritik ausübt, finde ich das ok. Ich kann damit leben, man kann in freundlichem Ton diskutieren, man kann auch mal Fragen stellen, wenn einen ein Thema interessiert oder ein “Warum?” erfahren möchte.
Aber oft legt man dies beiseite und wird ausfallend. Weil meine Meinung nicht passt, weil mein Leben anders ist, als von Person XY. Vielleicht sogar, weil ich Kunstnägel habe und die nicht gefallen. Ich weiss es nicht. Aber ich bin kein Mülleimer. Kein Mülleimer für Wortkotze, Beschimpfungen und respektlosen Verhalten. Ich bin ein Mensch. Ich habe Gefühle, ich kann klar denken und hab nicht nur Kaugummi im Gehirn.
Wenn ich eine Person nicht mag und nicht damit klar komme, verlasse ich den Blog. Ich verfolge diese Person nicht auf Twitter, beschäftige mich nicht mit ihrem Leben und widme mich anderen Dingen. Wofür existieren Follow Button, die man jederzeit “entliken” kann?
Zeit ist kostbar. So, so kostbar. Grade in diesen Zeiten weiss ich, was es bedeutet, bewusst Zeit mit den Personen zu verbringen, die man liebt. Weil einen die Zeit in den Fingern verrinnt. Weil sie nie wieder kommen wird. Wozu also mit Dingen beschäftigen, die einen aufregen? Es gibt doch Milliarden von Bloggern da draußen, die man vielleicht lieber liest.

Eigentlich wollte ich zu den obigen Kommentaren gar nicht viel sagen, aber ich mache diesen Fehler trotzdem.
Wisst ihr, ich finde es wunderschön, den Luxus zu haben, dass ich volle 3 Jahre ab der Geburt bei meinem Kind sein kann. Dass ich sie nicht mit wenigen Monaten in die Kita schicken musste, weil mein Elternjahr vorbei ist, sondern in vollen Zügen ihr Aufwachsen mitzuerleben, bei ihren ersten Schritten und dem ersten Wort dabei zu sein. Jeder Mensch ist anders. Die einen wollen unbedingt schnell wieder arbeiten, oder müssen es, und das ist völlig ok. Zuhause zu bleiben aber auch. Weil man das Recht darauf hat. Früher war dies völlig normal und man kannte es gar nicht anders – Heute wird es verpöhnt.
Zudem sprechen wir hier von einigen Jahren, nicht einen Leben lang. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es mit jedem Jahr schwieriger wird. Mir wurde gesagt, ich soll einen Nebenjob antreten, jetzt (Bzw. vor einigen Monaten), während die Maus noch nicht im Kindergarten betreut wird, nachts arbeiten oder früh morgens. Unsere Nacht ist um 6.30 vorbei. Ich schlafe sehr schlecht, brauche lange, um zur Ruhe zu kommen und ist es da wirklich nötig, nachts zu arbeiten, wenn ich 12 Stunden täglich allein für die Betreuung meines Kindes verantwortlich bin?
Ich hatte nie vor, mit 23 Ausbildungslos zu sein. Mit kindlichen Gedanken sagte ich früher immer, ich will Abi machen, Arzthelferin werden. Es kam anders. Mir ging es viele Jahre in der Schulzeit sehr schlecht, ich fiel seelisch immer weiter bergab. Ich verließ das Gymnasium, machte eine Therapie, war in einem speziellen Projekt und wurde wieder “eingegliedert”, machte in wenigen Monaten meinen Schulabschluss mit einer 1 in fast jeder Abschlussprüfung. Ich ging zur Berufsschule und mein voriges Problem tauchte wieder in mein Seelenleben. Ich bewarb mich dumm und dämlich, weinte vor Glück, als ich die Zusage für eine Ausbildung bekam. Ich reisste mir den Arsch auf, wurde von meinem Choleriker Chef vor Patienten angebrüllt und verließ die Praxis letztendlich, weil mein Chef, mein Ausbilder, schlichtweg keine Zulassung hatte. Murphy in your Ass.
Aber statt aufzugeben, bewarb ich mich weiter. Bekam irgendwann eine zweite Chance. Und wurde wieder gekickt, weil der Arzt keine 2 Auszubildenden beschäftigen wollte. Meine damalige Kollegin rasselte durch die Prüfung und ich musste für sie gehen.
Und dann stellte sich mein Leben völlig auf den Kopf und wir bekamen das größte Glück in Form eines Kindes.
Und wisst ihr, jetzt nehme ich mir einfach mal das Recht heraus, es einfach zu genießen, Mutter zu sein. Ohne Verpflichtungen. Diese Zeit wird nicht für immer sein und selbst, wenn ich ein weiteres Kind bekommen würde und auch dann nicht nach wenigen Monaten wieder arbeiten würde, wäre das ok. Weil ich es nämlich nicht der ganzen Welt recht machen muss und “Jetzt nicht arbeiten” nicht bedeutet “Niemals arbeiten”.

Jedes meiner Tattoos habe ich mir erspart. Durch ein Gehalt, was ich damals bekam oder durch Geld, welches ich zu Geburtstagen oder anderen Feiertagen geschenkt bekommen habe. Ich lasse mir die Nägel machen, weil dies diese eine Stunde Luxus im Monat ist, die nur für mich da ist. Ich finde gepflegte Nägel sehr wichtig und habe einfach nicht die Ruhe oder die Lust mir diese ständig neu zu bepinseln, in Form zu pfeilen und co. Manch einer mag es, der Andere nicht. Mein Mann überlegt bei jedem Termin sogar mit, welches Design dieses Mal schön wäre und findet es hübscher, als kurze, lackierte oder unlackierte Nägel.
Meine jetzige Meinung zum Thema stillen beim zweiten Kind ist Nein. Diese Meinung stammt aus dem Hier und Jetzt und kann sich jederzeit ändern, Gründe lassen sich schnell finden, man kann darüber streiten und Kinder mit Pulvermilch bekommen genauso viel Liebe und können ebenso innig gefüttert werden. Ich habe viele Nächte und einige Tage mir den Kopf darüber zerbrochen, bin in Tränen ausgebrochen und war verzweifelt. Es kam nicht genug Milch, das Kind ließ sich nicht anlegen, es war zuviel Stress drumrum und für uns. Es kann auch anders laufen, das leugne ich nicht, aber ich denke, für uns ist der andere Weg der Bessere.
Jeden Tag schaue ich mit meiner Tochter Bücher an, zeige ihr Dinge, benenne sie, übe mit ihr Wörter richtig auszusprechen. Sie puzzelt, knetet, malt und hat nicht übermäßig viel Spielzeug, wie man im Blogpost über ihr Zimmer sehen konnte. Viel mehr existiert nämlich nicht. Ich hasse Plastikbimmelspielzeug und mag motorisch wertvolles lieber. Genauso darf sie aber mit Barbies, Autos und co spielen – Eben mit dem, was ihr gefällt. Ich stecke sie nicht in 20 Kurse und sie muss auch nicht von 1 bis 100 zählen können. Wenn sie etwas noch nicht kann, ist das ok. Nicht jedes Kind ist gleich, kein Kind muss ab 1 perfekt sprechen können und von morgens bis abends gefördert werden. Wenn man mit 2 Jahren Englisch für Anfänger macht, oder von Geburt an verschiedene Kurse besucht, ist das in Ordnung. Muss man aber nicht. Und das ist auch ok.

Ich gebe viel preis, aber was ich preis gebe, entscheide immer noch ich. Und dementsprechend muss ich nicht jede Frage beantworten und die Antwort öffentlich ins Netz stellen. Und vor allem nicht, wenn man dabei noch mies angegangen wird. Ich muss nicht sagen, wofür wir das Geld ausgeben, ich muss nicht täglich zeigen, ob das Kind gefördert wird oder ob es Salat oder Pizza gibt. Ich kann es, mache es manchmal, muss es aber nicht. Weil ganz allein ich darüber entscheide, was ich teile und was nicht. Zu welchem Zeitpunkt, wie ausführlich oder ob ich es komplett heraus halte.

Manchmal habe ich das Gefühl, als wenn krampfhaft etwas gesucht wird, worüber man motzen kann. Ich lese viele Blogs und ja, bei dem Ein oder Anderen gefällt mir vielleicht auch nicht alles. Es gibt aber bedeutende Unterschiede. Nämlich, ob man sich überlegt, dass es nicht besser wäre, sich nicht weiter damit zu beschäftigen oder die Person zu verletzen, mit Worten. Bevor man solch einen Kommentar abschickt, überlegt man da eigentlich, was und wie man grad etwas geschrieben hat? Wie sich die Person am anderen Ende fühlt? Ist man wirklich so bitterböse und gibt soviel Hass in ein paar Zeichen, wenn man jemanden eigentlich kaum kennt?
Heutzutage wird viel zu schnell ein Urteil gefällt, ohne wirklich nachzudenken.
Und selbst, wenn ich jeden Tag nur rosa Cupcakes posten würde, Glitzerglitterplüschpuff Sätze schreibe und Geld, welches ich nicht selbst verdient habe, für, in manchen Augen, sinnlose Dinge ausgebe, heißt es dennoch nicht, dass mein Leben nur daraus besteht. Dass ich keine anderen Sachen mache, über nichts anderes nachdenke oder nichts anderes vorhabe.
Es sind Mutmaßungen, mehr nicht. Und ich müsste mich nicht mal rechtfertigen. Wieso ich es trotzdem tue? Ich weiß es nicht. An manchen Tagen, da lache ich über anonyme Kommentare. Rede darüber, verdrehe die Augen. Und an anderen Tagen tut es weh. Weil ich eben auch nur ein Mensch bin und es nicht nötig habe, mir alles gefallen zu lassen, was man mir entgegen rotzt.

Auch, wenn hier so viele Worte stehen, ich soviel zu meinem Leben geschrieben habe – Es ist nur ein Bruchteil. Ihr wisst nicht, was im Leben eines Menschen vorgefallen ist, welche Schicksalsschläge derjeninge hinter sich hat, wie oft man weinend da sass, zusammen gebrochen ist und nie wieder aufstehen wollte. Wieso man so ist, wie man ist, warum man so ist und nicht anders. Denkt vielleicht einfach mal dran, wenn ihr nächstes Mal jemanden beschuldigt, nur Glitzer im Kopf zu haben. Ihr kennt nicht die ganze Geschichte.
Begegnet euren Gegenüber mit Respekt, egal ob auf der Straße, im Büro oder im Internet. Achtet darauf, dass Worte anders ankommen können, als sie geschrieben wurden, man nicht weiß, was in der Person vorgeht und denkt nochmal nach, ob es das wirklich wert ist oder ihr lieber rausgeht, Sonnenstrahlen tankt und einem netten Menschen sagt, dass er super ist. Statt sich mit Dingen rumzuärgern, die man nicht nachvollziehen kann.

6 Kommentare zu dem Post “Go and get a life – Respekt im Netz”

  1. Toki am 18. März 2014 um 13:16 Link zum Kommentar

    Super geschrieben! :) Und gut auf den Punkt gebracht. Letztendlich wird das alles nur Neid sein, aber ist ja eigentlich auch egal. :)
    Und ich finde, dass du immer so toll schreibst. Also Satzformulierungen und so. Sehr ausführlich.

  2. Kat am 18. März 2014 um 13:29 Link zum Kommentar

    Ganz ehrlich? Ein bisschen dachte ich:” Die nette Twittermama mit dem rosafimmel” jetzt denke ich: “Die nette Twittermama mit dem rosafimmel hinter der aber noch so viel mehr steckt das ich gerne kennenlernen mag.”
    (Was nicht heißt das du es teilen sollst, sondern nur das ich jetzt viel mehr den Menschen hinter dem ganzen Kram sehe.)

    “Die einen wollen unbedingt schnell wieder arbeiten, oder müssen es, und das ist völlig ok. Zuhause zu bleiben aber auch. Weil man das Recht darauf hat. Früher war dies völlig normal und man kannte es gar nicht anders – Heute wird es verpöhnt. ”

    Ja das erlebe ich auch oft. Hat man sich aus dem einen oder anderen Gund entschieden zu Hause zu bleiben und demnach das Kind auch nicht in die Krippe zu geben wird man “komisch angeschaut”. Das früher die Kinder “die doofen” waren die in den Kindergarten mussten, weil die Mama nicht daheim blieb, vergessen viele. Auch wird gerne vergessen, dass es sich noch immer jede Familie selber aussuchen muss wie sie Leben wollen/können/müssen.

    (In deinem Fall hätte ich auch so entschieden. Denn ich habe es an einer Freundin gesehen wie anstrengend es ist Ausbildung und Baby unter einen Hut zu bekommen, eben weil es nicht anders ging.)

  3. Fenchelfrau am 18. März 2014 um 13:44 Link zum Kommentar

    Liebe Chrissi,

    als du auf Twitter mal von nervigen ask-Kommentaren auf deinem Account berichtet hattest, las ich auch mal rein und war entsetzt. Ich denke, manche Menschen die mit ihrem eigenen Leben unzufrieden sind kompensieren das indem sie ihren Frust an anderen auslassen. Im Internet ist das natürlich besonders schnell getan. Mit dir haben sie sich aber die Falsche gesucht, denn du lässt solche Beleidigungen nicht auf dir sitzen und zeigst, dass es sinnlos ist, sich über eine Person zu ärgern, die man im echten Leben gar nicht kennt. Ich finde das toll! Ich bin auch ein Mensch der sich gern austauscht und diskutiert und vertrete auch die ein oder andere Meinung, die nicht von vielen Frauen/ Müttern geteilt wird. Ich bin absolut für einen Austausch, aber respektvoll – ganz wie du es auch forderst. Fühl dich in den Arm genommen.

    Viele Grüße
    die Fenchelfrau

  4. Annika am 18. März 2014 um 19:15 Link zum Kommentar

    Ich verstehe es beim besten Willen nicht, dass es Menschen gibt, die ihre kostbare Zeit mit so einem Bullshit verbringen und andere Menschen so dermaßen runtermachen müssen.
    Du hast so vollkommen Recht, mit dem was du da geschrieben hast. Du twitterst, du bloggst, du postest Bilder,… Aber das ist doch weiß Gott nicht alles, was hinter dem Menschen Chrissy steht! Du brauchst dich für nichts zu schämen, wirklich nicht!
    Dann hast du halt keine Ausbildung – na und?!
    Dann hast du halt (momentan) keine Arbeit – na und?!
    Was geht das denn die Menschen an, die dich da ständig irgendwie verurteilen müssen?! Das ist verdammt nochmal dein Leben und es gibt sicherlich mehr als genügend Gründe dafür, dass es jetzt halt so ist, wie es ist.
    Und all die, die sich über dich das Maul zerreisen: Mit Sicherheit sind sie kein Stück besser! Wahrscheinlich beneiden sie dich nur um das, was du hast: Eine kleine glückliche Familie.
    Wahrscheinlich wird keiner dieser Hater diesen Beitrag ganz lesen, weil es ihnen nur darum geht, dich in irgendeiner Weise fertig und runter zu machen.
    Aber weißt du was? Im Grunde ist es ganz egal, sie werden eh immer die armen Schweine sein, die sich auf so einem schwachen und feigen Weg Gehör verschaffen müssen, weil sie im echten Leben selbst nichts gebacken bekommen.

    Lass dich von solchen Menschen nicht unterkriegen!

  5. Lindebluete am 18. März 2014 um 23:54 Link zum Kommentar

    Hi du :)

    Toller Text. Ich bin auch immer entsetzt wenn ich deinen ASK.fm lese. Aber so bald man Mutter ist bekommt man erstmal den Hass von einigen Leuten zu spüren.
    Ich dachte immer die Leute übertreiben als ich das erzählt bekommen habe, aber es stimmt.
    Kopf hoch. Ich würde den Account einfach schließen und fertig. ^^

  6. Kerstin am 20. März 2014 um 22:43 Link zum Kommentar

    Ich finde die vielen miesen Kommentar e zu dir auch daneben aber nur eine Sache zu deinem Text noch, der mir doch aufgestoßen ist(auch wenn ich sonst dir darin zustimme)

    Nur weil man vllt doch wieder früher arbeiten muss, als nach drei Jahren, sieht man sein Kind trotzdem aufwachsen! Man erlebt auch das erste Wort und erste Schritte…
    Wäre ja schlimm wenn man wegen 8h arbeitet kein privat leben mehr hat, der Tag hat doch 24h ;-)

    Ich würde später def. Auch gerne länger als Nen Jahr zu Hause bleiben, geht aber nicht… deswegen find ich aber nicht das ich viel verpasse…
    Wobei ich den “Vorteil“ hab das ich schichtdienst hab also komm auch Teil. Um 15Uhr Heim.

    Ich hoffe jedenfalls du lässt dich nicht zu sehr runter ziehen(ich hoffe meine damalige Frage bei als, die wo es auch ums arbeiten ging, aber eher nur weil ich mich gewundert hab das es beim Lesen so vorkam als ob alles ganz einfach wäre(was ja von mir falsch interpretiert wurde) nicht irgendwie falsch aufgenommen wurde…) du machst das ja ganz offensichtlich gut, sonst würde deine klene nicht so munter und glücklich auf Fotos wirken=)

    Lg






             


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